Der Lindenhof


Der Lindenhof ist nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Lebensraum von etwa 20 Menschen, klein und groß.

Wie alles begann


Die 1978 von einer Grupper junger Menschen erworbene Hofstelle, sollte zunächst ein sich selbstversorgendes Kommunen-Projekt werden.


Mit der Zeit und der Erfahrung, erweiterten sich die erzeugerischen Bereiche und mit der in den 80er Jahren zur Pacht angebotenen Landfläche begann der landwirtschaftliche Betrieb und die Mitgliedschaft im Bioland-Verband.

Die Ideale des Hofes


Auf dem Hof ist im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit ein möglichst hierarchiefreies Miteinander angestrebt.


In unserer Arbeit sind wir davon überzeugt, dass eine Land-wirtschaft möglich und nötig ist, die der Natur genügend Raum zur Koexistenz lässt und die Bodenfruchtbarkeit für die nachfolgenden Generationen erhalten kann. Dem Jahr-zehntelangen Trend zu immer größeren Monokulturflächen und schrumpfenden landschaftlichen Struktur-

elementen, dem Zwang zum Wachstum durch globalisierte Märkte, möchten wir eine kleinteilige, vielfältige, bäuerliche Landwirtschaft entgegensetzen, die ausschließlich der Ernährung der lokalen Bevölkerung dienen soll und lebenswerte Landschaften und Ökosysteme hervorbringt.

All unsere Produkte werden in der Region vermarktet:
im Hofladen, auf den Markständen in Braunschweig und Wolfenbüttel, über unsere Solidarische Landwirtschaft
und in interessierten Abokisten und Naturkostläden finden Sie rund ums Jahr unser reichhaltiges Angebot.

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Neben der Produktion liegt uns der Naturschutz sehr am Herzen: von Anfang an wurden Feldhecken rund um unsere Felder gepflanzt. Durch den Schutz von Feldrainen und die langjährige ökologische Bewirtschaftung finden sich auf und um unsere Felder Brut- und Nistplätze für Vögel und Insekten und allerhand selten gewordene Ackerbeikräuter.Um diese Aktivitäten auf eine breitere Basis zu stellen und um möglichst viele Menschen daran zu beteiligen, wurde 1992 der Verein Allmende e.V. gegründet.

Die Hofgemeinschaft Lindenhof übertrug dem Verein die Hofstelle sowie 1,5 Hektar Land. Sie ist seitdem Pächterin des Lindenhofs und des vereinseigenen Landes.